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Aktuelle Seite: Dokumente zur Entstehungsgeschichte

Dokumente zur Entstehungsgeschichte von "polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren"

Wir dokumentieren hier, chronologisch zurückgehend von 1997:

polylog-Nullnummer

WiGiP-News'n Tools

einige Diskussionspapiere der WiGiP 1990er Jahre

polylog - Nullnummer 1997

Die in der Nullnummer von polylog (1997) angeführte Gründungsredaktion (Anand Amaladass, Ursula Baatz, Bertold Bernreuter, Anke Graneß, Hakan Gürses, Hans Schelkshorn, Michael Shorny, Wolfgang Tomaschitz, Franz M. Wimmer)  präsentiert sich hier großteils mit jeweils einem thematischen Beitrag, die Redaktionsleitung lag bei Michael Shorny. Bereits die Nr. 1 (1998) wurde dann von der erweiterten Redaktion gestaltet: Nausikaa Schirilla und als Vertreter der GIP deren Generalsekretär Notker Schneider waren dazu gekommen.

Diese Nullnummer wurde beim Kongress der GIP in Bremen (8.-10.11. 1997) von Michael Shorny präsentiert und zur Diskussion gestellt. Bertold Bernreuter stellte bei dieser Gelegenheit das Parallelprojekt des Online-Forums polylog Forum vor. Cover, Layout und Satz der Nullnummer stammten, wie schon zuvor beim Mitteilungsblatt (s.u.) und wie seither bei allen erschienenen Ausgaben der Zeitschrift von Michael Shorny. Für Konzept, Gestaltung und Layout des Online-Forums zeichnete Bertold Bernreuter verantwortlich.

1996 war im WiGiP-Vorstand beschlossen worden, das bisher erschienene "Mitteilungsblatt der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie", die WiGiP News' n' Tools,  zu einer allgemeinen Zeitschrift weiter zu entwickeln und als Verlag herauszugeben. Dafür war Austausch und Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Verein polylog. Forum für interkulturelle Philosophie e.V. in Deutschland sowie mit der ebenfalls neu gegründeten englischsprachigen Zeitschrift Satya Nilayam vorgesehen, die in Chennai/Indien erschien und von Anand Amaladass namens der Madras Association for Intercultural Philosophy herausgegeben wurde. Die Zusammenarbeit mit dieser Gesellschaft, bereits in der Nullnummer im Impressum angeführt, blieb bis zur Nr. 48 Bestandteil des Impressums, wie Prof. Amaladass Mitglied der Redaktion bis heute ist. Dasselbe gilt für eine Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für interkulturelle Philosophie, Köln, die zeitweise so geregelt war, dass ein Vorstandsmitglied der GIP (i.d. Regel der Generalsekretär) Mitglied der polylog-Redaktion sein sollte. Diese Praxis endete stillschweigend im Lauf der Zeit, ebenso wie der praktische Austausch von Texten mit dem Online-Forum und mit Satya Nilayam nach den ersten Nummern nur mehr sporadisch und schließlich gar nicht mehr stattfand.

Das Impressum der Nullnummer führt neben Redaktion und Wissenschaftlichem Beirat (die es beide bis heute gibt) auch "Ständige MitarbeiterInnen" an, die schon im Impressum der Nr. 1, 1998 nicht mehr aufscheinen. Von diesen wechseln Nausikaa Schirilla und Notker Schneider in die Redaktion, Bekele Gutema später in den Beirat. (FMW, Frühjahr 2023)

WiGiP News' n' Tools - 1996-97

Das "Mitteilungsblatt der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie", die WiGiP News' n' Tools erschien im A4-Format geheftet mit einem Umfang von je ca 16-20 Seiten, gestaltet und redigiert von Michael Shorny. Das Titelwort "Tools" verweist auf eine geplante Rubrik, die nur sehr ansatzweise verwirklicht werden konnte: es sollten Materialien entwickelt und veröffentlicht werden, die in unterschiedlichen Kontexten (zB. im Schulunterricht, im Studium beim Zitieren etc.) den Umgang mit nicht-westlichen philosophischen Texten erleichtern sollten. Es war z.B. daran gedacht, mit Hilfe von Arabist:innen, Indolog:innen, Sinolog:innen, Slawist:innen usw. Leitfäden zu erarbeiten, die Transkriptionen verdeutlichen sollten, aber auch weitergehende Hilfsmittel sollten entwickelt werden. Da die Ansätze dazu nicht zufriedensstellend verliefen, blieb es praktisch doch bei den "News", gepaart mit Diskussionstexten und Rezensionen. Hier werden einige Beispiele präsentiert. (FMW Frühjahr 2023)

Nr. 3 (1996) Titelblatt

Nr. 4 (1996) Titelblatt

Nr. 5 (1997) Komplett

 

WiGiP Diskussionspapiere 1990er Jahre

Der Arbeitskreis "Methoden interkultureller Philosophie" in den 1990er Jahren fand in Wien an unterschiedlichen Orten statt. In dieser Phase gibt es neben den "News n' Tools" gelegentliche Arbeitspapiere, redigiert und gestaltet von Michael Shorny. Sie illustrieren ebenso den Hintergrund der Begründung der Zeitschrift. Hier sind davon zwei Beispiele abrufbar:

13.10.1995: Diskussionspapier: RENKO: 2. Runde (ACHTUNG Seitenfolge: durch einen Kopierfehler folgten hier einige Seiten nicht in der richtigen Reihe, was im PDF beibehalten wurde. Konkret ist die Folge der Seiten ab 5: 8,7,6,9,10. Die Paginierung der Seiten stimmt.)

22. 2. 1996: Diskussionspapiert: WAS WILL INTERKULTURELLES PHILOSOPHIEREN?

(Zusammenstellung FMW Frühjahr 2023)

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